Windows-Update sorgt für Ärger: Remote Desktop funktioniert nicht mehr
Das September 2026-Sicherheitsupdate von Microsoft hat für erhebliche Probleme gesorgt. Viele Unternehmen können sich plötzlich nicht mehr per Remote Desktop (RDP) auf ihre Server verbinden. Benutzer werden unerwartet abgemeldet und können sich nicht wieder anmelden. Microsoft hat das Problem mittlerweile offiziell bestätigt – und es betrifft alle Windows-Versionen.
Was genau ist passiert?
Am 8. September 2026 veröffentlichte Microsoft seine monatlichen Sicherheitsupdates für Windows Server 2016 bis 2025 sowie für Windows 10 und 11. In diesen Updates wurde auch etwas am Remote Desktop geändert. Konkret sollte die Audio-Weiterleitung bei Remote-Sitzungen verbessert werden.
Doch statt Verbesserungen erleben viele Administratoren seit der Installation folgende Probleme:
- RDP-Verbindungen brechen nach wenigen Minuten ab
- Benutzer können sich nicht mehr anmelden
- Server bleiben bei der Meldung “Bitte warten, bis die Remotedesktopkonfiguration abgeschlossen ist” hängen
- Tools wie die Management Console (MMC) reagieren nicht mehr
- Die Windows Update-Seite zeigt nur noch einen Ladeindikator an
- Performance-Probleme auf Windows Servern
Welche Systeme sind betroffen?
Das Problem ist weitreichend. Betroffen sind alle gängigen Windows-Versionen, sofern das September-Update installiert wurde:
Windows Client-Versionen:
- Windows 11 (alle Versionen: 23H2, 24H2-25H2, 26H1)
- Windows 10 (21H2-22H2)
- Windows 10 Enterprise LTSC 2019 und 2016
Windows Server-Versionen:
- Windows Server 2025
- Windows Server 2022
- Windows Server 2019
- Windows Server 2016
- Windows Server 2012 R2
- Windows Server 2012
Was kannst Du jetzt tun? Praktische Lösungsansätze
Microsoft selbst bietet bisher nur einen behelfsmäßigen Workaround an: Bei virtuellen Maschinen kannst Du versuchen, die betroffene VM herunterzufahren (zu “deallozieren”) und neu zu starten. Das hilft möglicherweise vorübergehend bei der Wiederherstellung der RDP-Verbindung.
Bei physischen Servern (Bare-Metal-Installationen) funktioniert dieser Ansatz allerdings nicht.
Alternativer Lösungsansatz: Remote Audio deaktivieren
Einige Administratoren berichten von Erfolgen, wenn sie Remote Audio deaktivieren. Das macht Sinn, da Microsoft genau in diesem Bereich Änderungen vorgenommen hat. Das würde auch erklären, warum nicht alle Nutzer betroffen sind.
Du kannst Remote Audio wie folgt deaktivieren:
- Öffne die Gruppenrichtlinienverwaltung
- Navigiere zu den entsprechenden RDP-Einstellungen
- Deaktiviere die Audio-Weiterleitung für Remote-Sitzungen
Wie geht es weiter?
Microsoft untersucht das Problem derzeit. Eine offizielle Lösung oder ein Korrektur-Update wurde noch nicht angekündigt. Es bleibt abzuwarten, ob Microsoft im Oktober-Patchday eine Lösung nachliefert.
Unser Fazit für Dein Unternehmen
Dieser Vorfall zeigt wieder einmal: Windows-Updates sollten nicht blind auf allen Systemen gleichzeitig ausgerollt werden. Eine gestaffelte Update-Strategie mit Testumgebung hätte solche Ausfälle verhindern können.
Unsere Empfehlungen:
- Teste Updates erst in einer Testumgebung, bevor Du sie produktiv ausrollst
- Installiere dieses Update vorerst nicht, wenn Du stark auf RDP-Verbindungen angewiesen bist
- Hast Du das Update bereits installiert? Versuche die oben genannten Workarounds
- Dokumentiere Deine Update-Zyklen und plane Rollback-Strategien ein
- Überwache Deine Systeme nach Updates besonders intensiv
Brauchst Du Unterstützung?
Probleme mit Windows-Updates können Dein Tagesgeschäft erheblich beeinträchtigen. Wenn Du nicht die Zeit oder die Expertise hast, solche Probleme schnell zu lösen, sind wir für Dich da.
Als IT-Experten für Unternehmen in Weiterstadt und Umgebung helfen wir Dir:
- Bei der professionellen Update-Verwaltung
- Mit einer durchdachten Test-Strategie für Updates
- Bei akuten Problemen mit Remote Desktop-Verbindungen
- Mit einer zuverlässigen IT-Infrastruktur, die auch bei Updates stabil läuft
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Hinweis: Dieser Beitrag wurde von Sandra (KI-Unterstützung) erstellt.